Ein Inspektor kommt ist eines der bekanntesten Werke des englischen Autors John Boynton Priestley. Er schrieb es 1944/45 innerhalb einer einzigen Woche. Die Uraufführung fand noch im Erscheinungsjahr in Moskau statt, da die Londoner Theater ausgebucht waren. Seine Londoner Premiere feierte das Stück am 1. Oktober 1946 im Noël Coward Theatre.
Die theatermacher Hachenburg bringen es jetzt (am 14. und 15. März) in der Stadthalle Hachenburg zur Aufführung. Wer das Stück nicht kennt, richte sich auf einige Spannung ein:
Alles ist perfekt: Endlich kann Arthur Birling, Fabrikbesitzer in der englischen Provinz, im Familienkreis die Verlobung seiner Tochter Sheila mit dem adligen Gerald Croft und damit den Zusammenschluss der bislang miteinander konkurrierenden Firmen Birling und Croft feiern. In die Idylle kapitalistischer Zukunftsphantasien platzt jedoch Polizei-Inspektor Goole, der die Anwesenden mit dem Selbstmord eines scheinbar unbekannten Mädchens konfrontiert. Für alle ist klar, dass keiner von ihnen für das Schicksal des Mädchens verantwortlich ist, der Inspektor zieht jedoch ungerührt die Schlinge immer enger zusammen. Ist dies das Jüngste Gericht oder alles nur ein Missverständnis?
Die Aufführungen finden am Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 15.30 Uhr statt. Der Landesverband wünscht toi toi toi.

