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Landesverband Amateurtheater Rheinland-Pfalz e.V.

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Simon Isser zum Präsidenten des Bundes Deutsches Amateurtheater gewählt

Start mit neuem Vorstand ins Jubiläumsjahr 2017

Simon Isser zum Präsidenten des Bundes Deutsches Amateurtheater gewählt

Der gelernte Betriebswirt, aktive Politiker (CDU) und engagierte Theatermacher aus Offenbach hat überzeugt! In seiner Heimatstadt wurde der 33-jährige Simon Isser am 24. September von der Bundesversammlung zum Präsidenten des Bundes Deutscher Amateurtheater gewählt. „Ich freue mich auf diese neue, wichtige Aufgabe und werde mich dafür einsetzen, gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführenden Präsidium, das Amateurtheater kulturpolitisch zu stärken und die vielfältige inhaltliche Arbeit voranzubringen“, sagte Isser. Er übernimmt die Amtsgeschäfte von Jörg Sobeck (Berlin), der nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Norbert Radermacher (2015) für ein Jahr als Präsident tätig war. Sobeck hatte sich mit hohem Engagement für den Verband und zentrale Projekte eingesetzt, insbesondere für die Planung des 125-jährigen Jubiläums des BDAT 2017.

Turnusmäßig wurden auch zwei neue Vizepräsidenten bzw. Vizepräsidentinnen gewählt, die das fünfköpfige Geschäftsführende Präsidium neben den bereits amtierenden Vorstandsmitgliedern Frank Grünert (Thüringen) und Jürgen Peter (Bayern) komplett machen. Mit Sandra Wirth (27) aus Sachsen kommt seit langer Zeit wieder eine Frau in den BDAT-Vorstand. Die Politikwissenschaftlerin leitete einige Jahre die Geschäftsstelle des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen. Mit Nils Hanraets, Stellvertretender Leiter des Theaterpädagogischen Zentrums im niedersächsischen Lingen (Ems), wird ein national sowie international erfahrener Theaterpädagoge und Regisseur die Vorstandsarbeit mitgestalten. Er ist zugleich Sprecher des Bundesarbeitskreises Seniorentheater im BDAT.

Die Bundesversammlung dankte den scheidenden Präsidiumsmitgliedern Jörg Sobeck und Christian Dennert (Hamburg) mit viel Applaus für die geleistete Arbeit.

Verabschiedet wurde von der Bundesversammlung auch ein neues Leitbild. Es beschreibt das Selbstverständnis und zentrale Arbeitsfelder des Verbandes.

Darüber hinaus sind zahlreiche Projekte in der Vorbereitung. Am 12. Mai 2017 startet das große Jubiläumsfest zum 125-jährigen Bestehen des BDAT in Berlin. Der Veranstaltung folgen bundesweit 125 facettenreiche Amateurtheatertage, die von den Mitgliedsverbänden und -bühnen des BDAT gestaltet werden. In der Planung sind auch das Volkstheaterfestival Wurzelwerk (25. – 28.5.2017 in Schleswig), das internationale Festival und Workshop-Programm Theaterwelten (22. – 25. Juni 2017 in Rudolstadt) und ein europäisches Senioren-Theaterfestival (Mai 2019 in Esslingen).

Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) ist einer der größten Interessenverbände für die Darstellenden Künste in Europa. Er vertritt das deutsche Amateurtheater auf nationaler und internationaler Ebene in Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft. Die Basis seines kultur- und bildungspolitischen Handelns bilden rund 2400 Theaterensembles, die sich über 18 Mitgliedsverbände dem BDAT angeschlossen haben. Mehr als 120.000 Menschen aller Altersgruppen engagieren sich hier für das Amateurtheater. Der BDAT wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

Foto: Katrin Kellermann

Das Geschäftsführende Präsidium v. l.: Frank Grünert, Simon Isser, Nils Hanraets, Sandra Wirth, Jürgen Peter.