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Landesverband Amateurtheater Rheinland-Pfalz e.V.

Nachrichten

Klausur – bitte nicht stören!

Beisitzerin Ruth Retterath über die Klausurtagung des Vorstandes

Klausur – bitte nicht stören!

Im Dezember fand sich der Vorstand des Landesverbandes Rheinland-Pfalz zur Klausurtagung in der Geschäftsstelle Ransbach-Baumbach zusammen. Unterstützt durch Vize Thomas Holtkamp führte der Vorsitzende Hans Schilling durch die Tagesordnungspunkte. Ein motivierter Vorstand nutzte die vielen Stunden zum Rückblick, Austausch und der Entwicklung neuer Ideen.

 

Die Ressortleiter berichteten aus ihren Tätigkeitsbereichen, die Arbeit der einzelnen Vorständler wurde für alle transparent. Im Jahresverlauf wurden zahlreiche Aufführungen von Mitgliedsbühnen besucht, dieser Arbeit wird im Vorstand große Bedeutung beigemessen. Im Vordergrund steht hierbei, den Delegierten ein Gesicht zu geben, den Dialog mit Theateramateuren zu fördern und die Bedarfe der einzelnen Mitgliedsbühnen zu erkennen und gegebenenfalls zu unterstützen.

 

2019 fanden zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen statt, der Landesverband war hier sehr rege. Das deutsch-französische Jugendbegegnung „Intercultour“  wurde erfolgreich organisiert und durchgeführt und konnte hiermit zur grenzüberschreitenden Vernetzung von theaterbegeisterten Jugendlichen beitragen.

 

Auch das Doppelseminar in der Trierer Jugendherberge „Iiii – ein Qlown! Ist das lustig oder kann das weg?“, kann unter erfolgreicher Veranstaltung verbucht werden. Zwei Kurse parallel zum selben Thema für verschiedene Altersgruppen anzubieten, stellte sich als zukunftsträchtige Idee heraus.

 

Die Amateurbühne Flammersfeld war der Austragungsort des „Vor Ort Seminars“ unter der Leitung von Heike Mayer-Netscher, auch hier zufriedene Rückmeldungen.

 

Sowohl beim BDAT Seniorentheaterfestival in Vierzehnheiligen als auch bei der Bundesversammlung des Mundarttheaterfestival Wurzelwerk in Franken war der Landesverband vertreten. Beim Ratschlag der Vielen in Nürnberg besiegelte der LV, vertreten durch Thomas Holtkamp, seine Solidarität mit der Bewegung.

 

Peter Ruffer, künstlerischer Beirat des Landesverbandes, berichtete davon, dass er als Vorsitzender des Work with People-Theaters in Hassloch/Pfalz dort für fortbildungsinteressierte Amateur-Regisseure zukünftig eine Regieausbildung im Modulsystem anbieten wird. Eine weitere Möglichkeit die eigene Arbeit zu professionalisieren.

 

Der nächste Landesverbandstag ist für 2021 vorgesehen, Termin und Ort werden frühzeitig im Vorhang auf und auf der Homepage bekannt gegeben.

 

Das Herzstück der Jahresplanung ist das für 12.-13. September 2020 geplante Seminar „Wir träumen vom Sommer“ in den Räumen der DJH Diez. Hier werden unzählige Theaterfreunde die Jugendherberge bevölkern und jede Gruppe für sich und doch gemeinsam an einer kleinen Präsentation arbeiten. Mindestens fünf Vertreter des Vorstands sind dann vor Ort um die Veranstaltung zu koordinieren und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Weitere Informationen und das Anmeldeformular im aktuellen „Vorhang auf“ und auf der Webseite, Anmeldeschluss ist der 29.5.2020.

 

Nach stundenlanger, produktiver Klausur belohnte sich der Vorstand geschlossen im örtlichen Hotel Eisbach kulinarisch. Das „Highlight“ des Abends war jedoch das „Gaslight“: Im Anschluss an das gemeinsame Essen besuchte die Delegation das Amateurtheater „Die Oase“ in Montabaur. Unter der Regie des LV Vorsitzenden Hans Schilling gaben die Schauspieler das Bühnenstück „Gaslicht“ von Patrick Hamilton zum Besten. Die Zuschauer genossen offensichtlich jede Minute der spannenden und darstellerisch überzeugenden Darbietung. Die Begeisterung bei Publikum und Darstellern war spürbar und bestätigte sich anschließend in privaten Gesprächen. Die Zeit des Dialogs in wohliger Theater Atmosphäre ließ die Delegierten näher rücken und führte sie dort zusammen, wo sie zu Hause sind: Im Theater.