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Landesverband Amateurtheater Rheinland-Pfalz e.V.

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Klassisch, innovativ, divers – Amateurtheater in Bewegung

15 Nominierungen für Deutschen Amateurtheaterpreis amarena

Klassisch, innovativ, divers – Amateurtheater in Bewegung

Die deutsche Amateurtheaterszene ist in Bewegung, das zeigte die bislang höchste Beteiligung am fünften Wettbewerb um den Deutschen Amateurtheaterpreis amarena. 189 Ensembles und Vereine bewarben sich beim Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) in fünf Kategorien, 15 wurden jetzt vom amarena-Kuratorium nominiert und gehen in die zweite Auswahlrunde.

Traditionsreiche Volkstheater, Theatervereine mit und ohne feste Spielstätte, experimentelle Bühnen, Amateurtheaterfestivals und Freilichttheater kennzeichnen die Vielfalt der Bewerbungen. Sichtbar wurde auch das vielseitige Engagement von Amateurtheaterbühnen, die im gesellschaftlichen wie auch sozialen Umfeld ihrer Region stark verankert sind. „Die im Bewerberspektrum abgebildete Breite dessen, was Amateurtheater leisten kann, ist beeindruckend. Viele Bühnen blicken auf mehrere Jahrzehnte, teilweise sogar Jahrhunderte, des ehrenamtlichen Engagements zurück“, so das Kuratorium unter dem Vorsitz von BDAT-Vizepräsident Frank Grünert.

Nominiert wurden:

Kategorie Schauspiel

Das kleine Theater Essen:
„Der Vorname“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Die bühne – das Theater der TU Dresden:
„Burning Walls And Urgent Calls“ von Mathias Kammerer

Freies Theater Tempus fugit, Lörrach:
„Moby Dick“ von Herman Melville

Kategorie Seniorentheater

Seniorentheater in der Altstadt (SeTA), Düsseldorf:
„Peer Gynt“ von Henrik Ibsen

Spätzünder – Theater der Erfahrungen, Berlin:
„Schlaflos in Berlin – Spätzünder im Bett“, Eigenproduktion

Hanseaten-Klub Bremen:
„Wind in den Pappeln“ von Gérald Sibleyras

Kategorie Kinder- und/oder Jugendtheater

Piccolo Theater Cottbus:
„KRG “, von Janne Teller/ Falk Richter/ Matthias Heine und den Jugendlichen

Wunderbar – Stadttheater Minden:
„Blick nach vorn“ von Canip Gündogdu und Viola Schneider

Die SCHOTTE, Erfurt:
„Tschick“ von Robert Koall nach Wolfgang Herrndorf

Kategorie Offene Theaterformen

Odyssee des Lebens, Bad Mergentheim:
„Odyssee des Lebens“, Stückentwicklung auf Grundlage Homers Odyssee

Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg:
„Mensch Odysseus“ vom Theaterensemble TOBAK

spinaTheater, Solingen:
„EUROPA“, Eigenproduktion

Kategorie Gesamtwirken eines Amateurtheaters

Volkstheater Flintsbach, Bayern
Theater unter der Dauseck, Baden-Württemberg
Theater-Club Kattendorf, Schleswig-Holstein

Die fünf Preisträger, die von einer Fachjury aus den nominierten Gruppen ermittelt werden, stellen ihre Wettbewerbs-Inszenierungen vom 27. bis 29. September 2018 in Leipzig (Sachsen) vor. Die Preisverleihung findet am Samstag, 29. September, im Rahmen einer feierlichen Gala statt, Schirmherrin ist die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter: www.bdat.info  

Der Wettbewerb wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, LEIPZIGSTIFTUNG, Institut für Beratung, Begleitung und Bildung e.V., Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und weiteren Förderern. Kooperationspartner: Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V. (LATS), Landesbüro Darstellende Künste e.V., Centre of Competence for Theatre an der Universität Leipzig. Ausrichter vor Ort: WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V., Cammerspiele Leipzig e.V.

Foto Ulrike Straube

Das amarena-Kuratorium v. l.: Dominik Eichhorn, David Ari Nadkarni, Frank Grünert (Vorsitzender), Ulrich Schwarz, Isa Kathrin Edelhoff und Martin Bretschneider
Nicht auf dem Bild: Anna Hertz, Angela Kirchfeld und Friedrich Schirmer